Lefkas - Paxos - Lefkas
Sommer 2011

Vliho - Yacht - Club

Unsere Neráida lag wieder zwischen Pfingsten und Ende Juli an der Boje vor dem Yachclub in Vliho. Bei unserer Ankunft sah das Schiff aus, als hätten wir es gestern verlassen. Ein großer Dank und Anerkennung an Ruairi , Vicky und das team des YCV fürs Aufpassen und Pflegen! Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass bei Ihnen das Schiff in guten Händen ist. Die Essensqualität ist nochmals besser geworden, es gibt nun auch Duschen und eine Waschmaschine! Die Freundlichkeit des Services ist spitze!

Taverna Porto Spilea

Babis und Panos sind mittlerweile zu einer Institution im Ionischen Meer geworden. Der sichere Liegeplatz an Muringleinen, Stromversorgung und Wasser an der Pier, sowie der Service und die Qualität in ihrer Taverne sind für jeden Segler in diesem Revier zu einer festen Größe geworden. Es kann aber schon mal sein, dass alles "voll" ist, besonders im August und es ist ratsam, schon vormittags anzurufen, wenn man abends einen Platz haben möchte. Bei 80 Booten ist die Kapazität erschöpft Was diesen Platz noch ausmacht, das ist die hervorragende Wasserqualität, die man sonst in Meganissi in keiner der nördlichen Buchten findet. Glasklar und tief.

Kastos

Noch immer unsere Lieblingsinsel im Archipel. Gerries Breadshop und Chef John's Taverna , die jetzt von seinem Sohn Gianni betrieben wird, bieten alles für das leibliche Wohl, der Platz an der Mühle bei Sonnenuntergang sorgt für das seelische. Leider auch hier im August Invasionen von Seglern. Mittags kann es vorkommen, dass man fast allein ist....

 

 

 

Paxos

Lakka und Gaios waren auch diesmal wieder unsere Anlaufstationen. In beiden war es voll wie noch nie . In der Bucht von Lakka zählten wir an einem Abend 110 Yachten vor Anker (!), das hieß, man konnte beinahe trockenen Fusses über die Bucht laufen. In Gaios ist es mittlerweile sehr schwierig an der Pier im Außenhafen noch einen Platz zu bekommen, wenn man nicht zwischen 11.00 und 12.00 kommt und auf einen frei werdenden Platz wartet. Abends hat man keine Chance mehr. Im Innenhafen gilt ab 10.00 Uhr vormittags Anlegeverbot, weil die Tripperschiffe ankommen und den Platz zum Anlegen und vor allem zum Wenden (!)benötigen. Ab 17.00 Uhr abends kann man dann die Nacht über wieder an die Pier gehen. Wer länger bleiben will, muss im Außenhafen bleiben und auf der Waldseite gegenüber sein Glück versuchen. Aber Vorsicht: Es gibt RATTEN!

 

 

Parga

Im alten Fischerhafen von Parga im Nordwestzipfel der Westbucht hat sich noch immer nichts verändert. Die Wracks liegen weiterhin hinter der Mole und bieten für Revierunkundige  ein gefährliches Unterwasserhindernis, weil man sie im trüben Wasser des Hafens nicht sieht. Ebenso muss man sich weiterhin die Plätze am Strand gegenüber mit den immer zahlreicher werdenden Flottillas teilen. Die Mole ist immer noch Sperrmüllbezirk und am Strand gegenüber türmen sich die Müllberge. Wie ein Wunder ist es, dass es immer noch Süßwasser mit Schlauch und sogar Stromanschluss gibt! Beides umsonst versteht sich. Der Strand in Richtung Parga ist mittlerweile voll belegt mit Strandlokalen, Sonnenschirmen und Liegen, die man mieten kann. Gleich das erste Strandlokal vom Hafen kommend ist das Beste. Süßwasserduschen, gute Snacks und grüner Rasen (!). Parga selbst quillt im Sommer über , es gibt kaum freie Plätze in den immer zahlreicher werdenden Tavernen.


Bilder zum Törn

Informationen zum Revier